Wanderung zur Farneralp

Vom Bahnhof Wald gehen wir ein kurzes Stück durch die sehr schön gestaltete Bahnhofstrasse (Begegnungszone Tempo 20) und biegen unmittelbar nach dem COOP-Gebäude rechts ab und steigen über das östliche Dorfzentrum vorbei am Schulhaus Neuwies über die Stigweid und der Narenscheune (Pfadihaus) bis zum Lauf hoch. Beim Naren öffnet sich der Blick auf das in ein Mulde zwischen Bachtel-Scheidegg-Farner-Batzberg eingebette Dorf Wald. Die Gemeinde Wald zählt rund 9'500 Einwohner.  Beim Lauf haben wir bereits eine Höhe von 880 m.ü.M. erreicht und es öffnet sich er Blick in Richtung der Glarneralpen. Unter uns liegt die Linthebene mit dem Linthkanal und in der Ferne spiegelt der Obersee und Zürichsee. Vorbei am links liegenden Weiler Hittenberg und etwas später an der rechts liegenden Zürcher Höhenklinik auf dem Faltigberg (ehemaliges Lungensanatorium) gelangen wir zum Weiler Chrinnen. Dort gehts auf St. Gallerboden zur Alp Farner nochmals steil bergan. Wir durchwandern das Skigebiet Oberholz -Farner und gelangen schliesslich zur Farneralp (1158 m.ü.M.). Auf einem Rastplatz etwas oberhalb dem Restaurant bietet sich eine herrliche Rundsicht in Richtung Goldingertal. Im Osten sehen wir das Säntismassiv und die  St. Galleralpen. Südlich begrüssen uns die Glarneralpen mit dem Vrenelisgärtli. Bei klarer Sicht sind erblicken wir die Zentralschweizer- und Berneralpen. Im Westen grüssen das Glatttal, der Bachtel und die Jurakette. Nun verlassen wir die Alp Farner in Richtung Chrinnenberg und Tannberg, wo uns erneut ein herrliches Panorama überrascht. Bergab über Stüssel, Gibelbhof und Bannholz wandern wir zur Höhenklinik im Faltibgerg, wo jede Stunde ein Postautoverbindung nach Wald besteht. 

(Wer noch weiter wandern will sei empfohlen auf dem Weg Bannholz-Höhenklinik nach ca. 5 Minuten links zum Briggisweiher (ein ehem. Stauwerk für die Textilfabriken in Diezikon und Laupen) abzuzweigen und via dem  auf Waldergebiet liegenden Weiler Töbeli nach Wald zu gehen. Im «Morgen», wo der Wanderweg durch den Viehstall der Familie Sprecher führt, gelangen wir entlang dem Feuchtgebiet Rotwasser und durch das Nordholz wieder zum Bahnhof Wald.) 

Wanderzeit bis Faltigberg 2h 52 min. / auf 588 m / ab 390 m / 8.65 km

VVW  / Max Krieg

Wanderkarte der Route

ICH WILL MITHELFEN...

Das Sagenraintobel zeigt sich zu jeder Jahreszeit und bei jeder Witterung von einer anderen Seite. Es kann beim Besucher am Morgen mit Tau überzogen einen lieblichen jungfräulichen Eindruck hinterlassen. Am selben Tag nachmittags kann es sich bei starkem Regenfall von der wilden und düsteren Seite zeigen.
Das Wetter und die Zeit hinterlassen an den Wegen und Brücken im Tobel ihre Spuren. Um den Charakter und die Einzigartigkeit als Wander- und Erholungsgebiet zu erhalten, werden die Weganlagen, Ruhebänke und Feuerstellen laufend saniert werden. Dazu läuft ein Projekt des VVW, welches im Zeitraum 2014/2015 abgeschlossen wird.
Erfahren Sie, welche Arbeiten geplant sind und wie Sie uns dabei unterstützen können...